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Ein Tatsachenbericht von Nika Teil II


Ursachen

Ursachen: Studien zeigen, dass viele BPS-Patienten eine Vorgeschichte von traumatischen Erfahrungen in der (frühen) Kindheit und Jugend aufweisen aus Missbrauch, gestörten Beziehungen zu den Eltern, über- oder unterengagierte Eltern, Vernachlässigung oder Trennung im jungen Alter.
Das ambivalente Elternhaus spielt hier eine wichtige Rolle, denn fast alle Betroffenen berichten über wenig fürsorgliche, wenig emotional unterstützende Eltern, die gleichzeitig diffuse Erziehungsstile und Überkontrolle anwenden
Ebenfalls kommt körperliche Misshandlung häufig vor
40 bis 71 Prozent der BPS-Patienten berichten von einem sexuellen Missbrauch, 37 bis 64 Prozent von dauerhafter Trennung der Eltern durch Scheidung oder Verlust eines Elternteils.
BPS führt immer zu einer verminderten Belastbarkeit und dadurch zu einer erhöhten Gefahr, zusätzlich traumatisiert zu werden.
Erwachsene mit BPS sind auch wesentlich häufiger Opfer von Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und anderen Verbrechen
Ungünstige Partner- oder Lebensstilwahl, schädigende Umgebungen und die eigene Impulsivität können dazu beitragen.

Einige Forscher nehmen an, dass BPS-Patienten auch eine vererbte empfindliche Veranlagung für Traumatisierungen haben (siehe Aufmerksamkeitsdefizitstörung).
Andere Forscher glauben, dass BPS aus einer Kombination von individueller Verletzlichkeit als kleines Kind pus einer Reihe von auslösenden traumatisierenden Ereignissen verursacht wird.
Es gibt Ähnlichkeiten zwischen BPS und Posttraumatischer Belastungsstörung und Dissoziativer Identitätsstörung (siehe Weblinks), sowohl im Erscheinungsbild als auch bei den Ursachen und der Therapie.
(Frühe) traumatische Belastung, eine einzige schwere genauso wie viele (weniger) schwere, führt zu den beschriebenen Symptomen.
Und noch etwas,was Borderline die Symptome sind:
Wie die Grade der Störung selbst, so sind auch die Symptome höchst unterschiedlich.
Jeder Betroffene hat ein eigenes Belastungsbild.
Die Symptome können bei den Betroffenen auch gegenteilig ausgeprägt sein.
Chronische endogene Depressionen sind häufig vorhanden.
Während bei einer Person mit Bipolarer Störung eine Stimmung für mehrere Wochen anhält, kann ein Mensch mit einem Borderline-Symptom intensive Schübe aus Angst, Depression, Selbsthass oder Wut für einen kurzen Zeitraum oder wenige Stunden erleben, jedoch auch über mehrere Tage und noch deutlich länger.
Diese können in Verbindung mit Störungen der Impulskontrolle wie impulsiver Aggression, selbstverletzendem Verhalten und Alkohol- und anderem Drogenmissbrauch auftreten.
Es kann zu übermäßigem Geldausgeben oder Völlerei aufgrund quälenden Hunger kommen sowie zu Beziehungssucht und riskanten Sexualpraktiken
Abhängigkeits- bzw.
Suchtverhalten ist eine häufige Begleiterscheinung
Besonders BPS-Betroffene „verlagern ihre Sucht“ (Suchtverlagerung) von einem Bereich in einen anderen, sie wechseln plötzlich die Drogen bzw
den Suchtbereich
Die meist mit der Sucht einhergehenden selbstzerstörerischen Verhaltensweisen verstärken das Krankheitsbild.
Wahrnehmungs- und Bewusstseinsstörungen können zu häufiger Änderung von Langzeitzielen, Karriereplänen, Berufen, Freundschaften, Geschlechtsidentität, Religionszugehörigkeit, der Meinung und Werten führen.
Häufig berichten die Patienten, dass sie „sich selbst nicht fühlen können“ (Depersonalisation), oft fühlen sie sich selbst gegenüber fremd, es handelt sich dabei um auch sehr stark auftretende dissoziative Symptome.
Manchmal empfinden sich Menschen mit BPS als grundsätzlich schlecht oder wertlos.
Das Verhalten von Borderline-Betroffenen bewegt sich auch oft zwischen Neurosen, Psychosen und Mini-Psychosen.
Selbstverletzendes Verhalten, in schweren Fällen bis hin zum Suizid, ist symptomatisch.
Typische Formen sind zB.
Aufkratzen von Mückenstichen, in schwereren Fällen auch das zufügen von Biss- oder Schnittwunden
Häufig äußern sich verborgener Selbsthass bzw
die oft schwer zu erkennende Dissoziation und die Unfähigkeit, die plötzlich auftretenden Spannungen abzubauen, sowie ein Gefühl des „sich nicht mehr Spürens“ in autoaggressivem Verhalten
Eine Gefahr der Selbstverletzung oder eines Selbstmordes kann auch in manchen Fällen zum Zeitpunkt einer Hochstimmung bestehen.
Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass Borderline-Patienten ein verringertes Schmerzempfinden besitzen, das heißt auf einen Schmerzreiz weniger reagieren als Vergleichspersonen.
Dies wird auf einen aktiven Unterdrückungsmechanismus des Gehirnes zurückgeführt.
Ich möchte noch einmal versuchen aus meiner heutigen Sicht etwas aufzuschreiben in meiner Biographie fehlen ja noch einige Jahre.