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Autoaggression!
Wenn Menschen sich selbst körperlich verletzen, um mit einem seelischen Leid besser umgehen zu können, spricht man von dieser Krankheit.
Dabei handelt es sich keinesfalls um den Wunsch nach Selbstbestrafung, Masochismus oder Zerstörungstrieb als auslösenden Beweggrund.
Vielmehr hat die Selbstbeschädigung für den Betroffenen überlebenswichtige Funktionen:
Das Schneiden wird als Tranquilizer und Antidepressivum eingesetzt, als Suizidprophylaxe oder Antipsychotikum.
Wenn einem Menschen der Körper in einer seelischen Notlage abhanden kommt, er also quasi außer sich gerät, bringt ihm die Selbstverletzung das Gefühl des Lebendigseins zurück.
Die Krankheit kann sich in völlig unterschiedlichen Formen und Schweregraden äußern.
Zu den mildesten Erscheinungen gehören etwa neurotische Lifestyles mit bewusst gesundheitsschädlichem Verhalten, Nikotinsucht, der "selbstverschuldete" Bewegungsmangel oder Arbeitssucht.
Autoaggression in ihrer schwersten Form liegt dagegen bei Selbstmordversuchen oder "parasuizidalem" Verhalten vor.
Also dann, wenn man etwa eine Überdosis an Schlaftabletten einnimmt, gleichzeitig aber dafür sorgt, gerettet zu werden.
Für einen - zumindest, was die Häufigkeit angeht - neuen und traurigen Trend sorgt allerdings eine Variante der Selbstbeschädigung, bei der sich die Betroffenen blutende Wunden zufügen.
"Ritzen" nennen sie das, als Instrumente dienen ihnen vornehmlich Messer, Rasierklingen oder andere scharfe Gegenstände.
Das Ziel ist allerdings keinesfalls der Selbstmord, sondern eben die Beschädigung und der damit verbundene Spannungsabbau.
In einem tranceartigen Zustand werden die Verletzungen beigebracht, so dass der Schmerz häufig gar nicht gespürt wird - nur die Erleichterung, dass man noch am Leben ist.
Auffällig ist, dass vom "Ritzen" fast ausschließlich junge Frauen etwa zwischen 17 und 27 betroffen sind - einer Lebensphase, in der die sozialen und psychischen Anforderungen am größten sind.
Wer sich selbst beschädigt, kann Aggressionen nicht richtig ausdrücken.
Das, was nach außen gerichtet sein sollte, wendet er daher gegen sich selbst.
Als Ursache gelten häufig sogenannte frühkindliche Störungen. Ausgelöst werden diese durch ein früh erlebtes schweres Trauma, etwa durch sexuellen Missbrauch oder Misshandlungen.
Die Verbote, Drohungen und Einschüchterungen einer solchen Erziehung führen beim Kind zur Frustration, auf die es natürlich mit Aggression reagiert. Werden ihm nun auch diese Aggressionen verboten, dann kann damit der Grundstein für eine Aggressionshemmung gelegt werden, die sich dann im Erwachsenenalter als Autoaggression äußern kann.

 
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