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Die Anzeige
Vergewaltigung ist ein Verbrechen, das durch Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt werden muss.
Eine Strafanzeige lässt sich deshalb nicht mehr zurückziehen.
Anzeigeerstattung
Viele Vergewaltigungen werden nicht angezeigt. Wie viele es sind, ist logischerweise nicht bekannt.
Die Opfer schämen sich, bei der Polizei oder vor Gericht ihre Aussage zu machen. Oder sie befürchten, dort Vorurteilen und Unverständnis zu begegnen.
Partner werden so gut wie nie angezeigt. Hier überwiegt die Angst, die eigenen Sozialstrukturen zu zerstören und/oder den Unterhalt für sich und die Familie zu verlieren.
Häufig werden die Opfer durch massive Drohungen eingeschüchtert.
Eine Anzeige macht öffentlich, dass ein Verbrechen verübt wurde.
Durch eine Verurteilung kann der Täter zumindest für eine befristete Zeit von weiteren Taten abgehalten werden.
Eine Verurteilung ist zudem auch eine gesellschaftliche Ächtung.
Die Frist:
Eine Anzeige sollte möglichst innerhalb eines Jahres nach der Tat erfolgen.
Sonst wird es für die Polizei wesentlich schwieriger, noch erfolgreich zu ermitteln.
Generell gilt aber: gemäß § 78 Strafgesetzordnung verjähren Vergewaltigungen erst nach 10 Jahren.
Anzeige und Prozess sind eine enorme psychische Belastung.
Die Gewalterfahrung muss erneut, im Prozess sogar in Anwesenheit des Täters, vor Fremden geschildert werden.
Das Opfer sollte also erst dann eine Entscheidung treffen, wenn es nach Gesprächen mit Therapeut, Beratungsstelle und/oder Anwalt sicher ist, dass es den psychischen Belastungen gewachsen ist.
Bedenken Sie:
· Die Furcht, bei der Polizei auf Unverständnis zu stoßen, ist nahezu unbegründet.
Gerade bei der Polizei hat sich durch die Beauftragten für Frauen und Kinder und ein umfangreiches Beratungsangebot viel geändert.
Wenn das Opfer tatsächlich mal an der Falschen gerät, kann es auf die Vernehmung durch eine Beamtin bestehen oder die Vernehmung einfach abbrechen.
· Der Stress vor Gericht liegt weniger in Personen als vielmehr in der Strafprozessordnung begründet.
Es kommt nicht darauf an, dass man Ihrer Aussage glaubt, sondern dass sie beweiskräftig ist.
Da das Opfer meistens der einzige Zeuge ist, kommt es tatsächlich häufig zu Freisprüchen oder zu milden Urteilen wegen Körperverletzung.
Beweise sichern
Unmittelbar nach einer solchen Tat sofort zu einem Arzt oder ins Krankenhaus!
Beweise sichern, Sperma, Haare, Verletzungen durch einen Arzt bestätigen lassen, all das kann dazu führen das ein Täter nicht nur zu einer Geldstrafe bestraft wird, sondern einsitzen muss.
Und so verläuft die Anzeige · Wenn die Polizei über den Notruf 110 gerufen wird, nehmen die Streifenbeamten die Personalien sowie die Fakten auf, die zur Ermittlung der Täter erforderlich sind.
Genauere Auskünfte über den Tathergang und die Vorgeschichte müssen zunächst nicht angegeben werden.
· Nach dem Opferschutzgesetz haben Sie das Recht, auch schon bei der Polizei eine Anwältin/Anwalt hinzuzuziehen.
Ist dies nicht möglich, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle oder an eine Freundin, mit der Sie nicht unmittelbar nach der Vergewaltigung gesprochen haben (diese kann im Verfahren eine wichtige Zeugin sein).
· Sie haben das Recht, die Anzeige bei einer Beamtin zu machen.
· Fühlen Sie sich durch die Vernehmung zu sehr bedrängt, können Sie die Aussage abbrechen.
Sie können die Aussage zu einem späteren Termin vervollständigen oder sich von einer anderen Beamtin vernehmen lassen.
· Lesen Sie das Protokoll genau durch. Unterschreiben Sie es nur, wenn es 100 % stimmt.
Bestehen Sie ansonsten darauf, dass es geändert wird, weil sich der spätere Prozess auf diese Aussage stützt.

 
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