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#20: Yvonne

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KalendarSonntag, 12.08.2001 - 21:03:07
Schwarzes Loch

Meine Hoffnung, den Schmerz überwunden zu haben,
Grausam wurde sie Innerhalb kurzer Zeit zunichte gemacht,
Zerstört in einem einzigen kurzen Augenblick,
Doch dieser Moment kam mir wie eine Ewigkeit vor .

Angst, Wut, Hass, Schmerz- sie waren wider gegenwärtig.
Erfassten Seele und Körper im Sturm.
Ich stand am Rand der steilen Klippe.
Drohte langsam in den schwarzen Abgrund zu stürzen.

Angst saugte mich wie ein schwarzes Loch an.
Ich geriet in den Strudel - hilflos und wehrlos .
Taumelte, strauchelte und versuchte mich zu fangen .
Doch ich fiel immer tiefer und tiefer.

Wären meine Tränen Blut, würde ich langsam verbluten.
Mein Körper ist nur eine Hülle- so leer.
Zitternd stehe ich vor den Scherben meiner Seele ,
Weinkrämpfe erschüttern meinen schwachen Körper.

Vollkommen wehrlos und ungeschützt der Welt ausgeliefert ,
Höhnisch lacht der Schmerz mir ins Gesicht.
Verzweifelte Schreie dröhnen in meinen Ohren.
Langsam merke ich das sie aus meinem Munde kommen .

Fragen nach dem Warum hallen in meinem Kopf wieder.
Doch niemand kann mir eine Antwort darauf geben .
Tränenüberströmt richtet sich mein Blick in die Ferne.
Tief in meinem Innersten tobt der Kampf mit mir selbst.

Haltlos falle ich in die Tiefe- kraftlos.
Schneller, immer näher rückt der Abgrund,
Wut und Hass auf meinen Peiniger steigen hoch .
Und ein Gedanke : Todessehnsucht.

Sehnsucht nie geboren worden zu sein .
Niemals dieses Leid je wieder erfahren zu müssen .
Und doch dankbar noch zu leben .
Mein Wunsch : Schmerz und Leid irgendwann zu überwinden .
 
#19: Herbert

Email  info [at] kinder-klagen-an [dot] de
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KalendarDonnerstag, 09.08.2001 - 14:18:36
Verirrt....

Es ist dunkel und kalt.....
Ich kann nicht vorwärts und nicht rückwärts.
Ich habe mich verirrt, in
meinen eigenen Gedanken.
Es ist kalt und ich bin ganz allein.
Niemand ist da, der mich hält
der mir gut zuredet, der mich aufwärmt.
Ich bin so allein
Soll ich es wagen trotz allem
einen Schritt vorwärts zu gehen ?
Oder soll ich lieber warten?
Auf jemanden, der mir hilft ?
Ich bin allein und muß gehn...
Ich will euch sagen das muss nicht
sein, schau Dich um..dann merkst Du
man ist nicht allein.

Herbert
 
#18: Fussel

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KalendarMittwoch, 08.08.2001 - 15:30:58
gehetzt
verletzt
der Schmerz
im Herz
ist überall
schnell wie der Schall
überkommt er Dich
und manchmal auch mich

Das Loch ist tief
alles läuft schief
ich kann nicht reden
niemandem Vertrauen geben
obwohl ich es will
so ganz in der Still
doch etwas hällt mich zurück
von meinem Glück

Ich will mich befreien
einfach laut schreien
alles raus lassen
neuen Mut fassen
doch "wie?" ist die Frage
und ich weiß nicht wie ich es sage


ich war klein
und alles war fein
mein Körper, meine Hülle
schmerzt nicht mehr in der Fülle
wie es war
als es geschah
doch die Erinnerung füllt mein Herz
mit einem grausamen Schmerz
den ich muß vergessen
doch ich bin besessen

 
#17: Maren

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KalendarMittwoch, 08.08.2001 - 13:52:57
Du
Ich lernte Dich kennen
Du sprachst mich an
Ich fand Dich sympathisch
Wir vertrauten uns voll und ganz
Es war sehr schwierig für mich
Denn meine Vergangenheit holte mich ein
Immer wieder und wieder!!!!
Doch Du halfst mir
Aus dem Tief in das ich fiel
Reichtest mir Deine Hand

Ich verliebte mich in Dich
Es war wunderbar
Die Zeit die wir miteinander verbrachten
Die gemeinsamen Stunden

Doch dann brachst Du mein Vertrauen
Du verließt mich
Wegen IHR!!!!!
Du sagtest Du mußt Deinem Herzen folgen
Doch ich verstand nicht
Es hätte so wundervoll werden können

Doch Du hast mich allein gelassen
Ich war am Boden zerstört
Find wieder an meine Arme aufzuschneiden
Meine Vergangenheit holte mich ein
Keine helfende Hand
Keiner der mich versteht
Nur Ich
Und meine innere Leere

Dann meldest Du Dich wieder
Mein Herz machte einen Sprung
Du batest mir Deine Freundschaft an
Einen Neuanfang
Ich nahm sie an
Gegen meinen Verstand

Doch mein Vertrauen war noch immer gestört
Ich war mißtrauisch
Doch Du warst so charmant
Ich schenkte deinen Worten glauben
Lauschte ihnen
Wie ein kleines Kind den Worten der Eltern

Doch dann sah ich in die Wirklichkeit
Entdeckte die Realität
Du hast mich Ausgenutzt
Mich schamlos Benutzt
Ich war für Dich ein Lückenbüßer
Mehr nicht!!!!!

Nun hast Du mich wieder enttäuscht
Diesmal handelte ich
Ich verließ Dich
Es schmerzt zwar sehr aber ich bleibe hart
Ich brauche Dich nicht
Ich kam immer allein klar
Und deswegen brauch ich Dich nicht
Brauche niemanden
Ich gab Dir eine Chance

Doch Du hast sie vertan!!!


Nun lebe ich weiter in meiner Dunkelheit



 
#16: Tina

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KalendarSamstag, 28.07.2001 - 21:39:57
Mäuschen,träume süß schlafe ein,
daß Monster kann nicht zu dir hinein;
hast schlecht geschlafen in der Nacht,
hab Dir die bösen Träume nun weg gemacht;
Morgen früh wirst Du sehn,
du kannst Nachts beruhigt ins Bettchen gehn;
Und anderen Kindern soll´s genau so ergehn,
und mögen sie nie das Monster sehn.

Könnt ich es doch selber glauben
und all die Ängste rauben.


Mögen Märchen immer Märchen bleiben,
tja leider kann ich andres schreiben;

Soll es Kindern immer gut ergehen
und die Schützende Hand stehts über`m Köpfchen stehen.


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